Kai-Michael Thomsen

Eigentlich hatte sich mein Sportlehrer in den ersten 9 Schuljahren redlich darum bemüht mir die Lust an sportlicher Betätigung zu verleiden. Die Bundesjugendspiele waren für mich ein Graus. Erst später, bei einem längeren Lauf, wunderte ich mich, dass die meisten meiner Schulkameraden hinter mir liefen. Irgendetwas konnte ich wohl doch im Sport. Später im Studium und im Beruf half mir das Laufen von Zeit zu Zeit über Stressperioden hinweg zu kommen. Regelmäßig laufe ich etwa seit 2002. Ein Jahr später nahm ich bei meinem ersten Wettkampf teil (Eckernförder Stadtlauf). Besonders beeindruckt hat mich die freundliche und kameradschaftliche Stimmung zwischen den Läufern. 2004 schaffte ich meinen ersten Marathon, den Husum Marathon bei sonnigem aber kalten Wetter, damals noch nicht im Spiridon-Shirt. Seitdem nehme ich mehr oder weniger regelmäßig, aber immer mit großer Freude, an den verschiedenen Laufveranstaltungen in der Region teil. Über den Lauftreff bin ich zu Spiridon gekommen.

Das Laufen ist für mich eine herrlich Möglichkeit um abzuschalten und den täglichen Stress und Ärger hinter sich zu lassen. Nach wenigen Kilometern habe ich alles verarbeitet und nach dem Lauf fühle ich mich wieder frisch und guten Mutes. Laufen kann ich fast überall und wenn ich auf einer Dienstreise bin sind die Laufschuhe immer dabei. So hoffe ich noch viele Jahre laufen zu können und von ernsthaften Verletzungen weiterhin verschont zu bleiben.

Kai-Michael ist seit 2004 Mitglied bei Spiridon. Seitdem hat er an etlichen Wettkämpfen teilgenommen. Vom 3.000-m-Bahnenlauf bis zum Marathon. Ein Halbmarathon war mal in Freiburg, die meisten Läufe absolvierte er aber in der Region. Allein dreimal machte er beim Flensburg-Marathon mit. Seine meisten Bestzeiten errang er in der M 50:  Kurz vor seinem 50. Geburtstag lief er in Hamburg nach 3:20:43 ins Ziel. Im selben Jahr benötigte er für die 10.000 m auf der Bahn 41:31, während er beim 10-km-Straßenlauf in Bokel noch 26 Sekunden schneller war.
CR